Altbier – Biertradition aus NRW

altbier

Altbier hat seinen Namen daher, dass dies nach alter Tradition gebraut wird. Im Gegensatz zu anderen Biersorten wird das Altbier mit obergäriger Hefe hergestellt. Altbiere sind meist, anders als andere Biersorten, dunkel und schmecken bitter bis würzig. Altbier ist die Grundlage für viele Mischgetränke, beispielsweise Colabier oder Malzbier.

Was ist der Unterschied von obergärigen und untergärigen Biersorten?

Der Gärprozess von obergärigen Bieren (Altbier, Weizen) findet bei einer Temperatur von 15°C bis 20°C statt, während der Gärprozess bei untergärigen Bieren (Pilsner, Kellerbier) bei 4° C bis 9°C stattfindet. Bereits in der Vergangenheit war der obergärige Prozess vorteilhaft, da hierbei keine Kühlung benötigt wurde.

Wie läuft die Gärung mit obergäriger Hefe ab?

Bei dem Gärprozess werden von der Hefe zusammenhängende Kolonien gebildet. Durch das entstehende Kohlendioxid werden diese an die Oberfläche gedrückt und schwimmen auf dem Sud. Dort können die Hefe Kolonien dann einfach abgeschöpft werden. Durch den höheren Anteil an Darrmalz entsteht die dunklere Farbe der Altbier Sorten. Die Verwendung von obergäriger Hefe wirkt sich zudem auch auf den Geschmack aus. Dieser ist im Vergleich zu untergärigen Bieren würziger, aromatischer und fruchtiger.

Welche Altbier Sorten sind besonders empfehlenswert?

Diebels Alt ist eine sehr bekannte Biersorte und wird in Issum am Niederrhein gebraut. Die Brauerei verkauft jährlich bis zu 650.000 Hektoliter Diebels Alt. Das Bier ist in allen möglichen Verpackungseinheiten erhältlich und hat einen Alkoholgehalt von 4,9 Prozent. Der deutsche Marktführer der Altbiere, Diebels Alt, steht für hohe Qualität und erfrischenden Geschmack.

Auch das Düsseldorfer Altbier ist sehr bekannt. In kleinen Hausbrauereien wird hier das leckere Düsseldorfer Altbier gebraut. Bei einem Besuch in Lokalen oder Kneipen kannst Du Dich von dem leckeren Geschmack überzeugen.

Welche Mischgetränke kann man mit Altbier herstellen?

Heutzutage bekommst Du alle möglichen Mixgetränke im Supermarkt zu kaufen. Möchtest Du jedoch selber Dein Bier mischen, empfiehlt es sich, dies mit Cola oder Zitronenlimonade zu machen. Besonders beliebt und verbreitet ist das bekannte Radler. Hierbei wird eine Mischung aus Altbier und Limonade hergestellt. Der Biergehalt beträgt meist mehr als 50 Prozent, kann aber von Dir nach Belieben variiert werden. In einigen Teilen Deutschlands ist auch das Colabier verbreitet. Hierbei gehst Du genau wie beim Herstellen des Radlers vor. Mische ein Altbier, beispielsweise Diebels Alt mit Cola und entscheide für Dich, wie es Dir am Besten schmeckt.

Vor allem an heißen Sommertagen sind diese Mischgetränke sehr erfrischend und belebend. Altbier eignet sich besonders gut als Getränk beim Grillen oder entspannten Tagen am See. Nichts ist besser, als dort ein gekühltes Bier greifbar zu haben und dies mit Freunden oder Familie zu genießen.

Welche Vorteile hat Altbier gegenüber anderen Biersorten?

Altbier Sorten haben vor allem eins gemeinsam. Der Geschmack ist würziger und intensiver als bei anderen Bieren. Diese Art von ist dadurch sehr beliebt. Für die Brauereien besteht der große Vorteil in der Dauer des Gärprozesses. Dieser ist bei Altbier und obergärigen Bieren im allgemeinen deutlich kürzer als der, der untergärigen Biersorten.

Altbier früher und heute

Bereits in der Vergangenheit war das Brauen sehr beliebt. Damals musste man sich nach dem Wetter orientieren. So wurde beispielsweise im Winter untergäriges Bier gebraut, da die Temperaturen sich hierzu eigneten. Im Sommer hingegen wurden Altbiere gebraut. Dies führt auch darauf zurück, dass beispielsweise in Köln und Düsseldorf Altbier so verbreitet ist. Die Winter in den Städten waren meist mild und eigneten sich somit ideal für die Brauerei von Altbieren.

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