Brottrunk – Sauer aber gesund

Brottrunk

Brottrunk ist besonders bei gesundheitsbewussten Menschen sehr beliebt. Das Besondere an dem Getränk ist, dass es ohne künstliche Zusatzstoffe auskommt. Zudem soll Brottrunk eine Wirkung auf die Gesundheit des Menschen haben. Wo das ursprünglich auch Zwas genannte Getränk seine Anfänge hat, welche Brottrunk Erfahrungen Konsumenten machen und viele weitere interessante Fakten sowie die Brottrunk Wirkung, werden hier genauer erläutert.


Geschichte des Brottrunks

Das Getränk aus Brot gibt es in der Sowjetunion bereits seit vielen Jahrzehnten. Als zum Ende des zweiten Weltkriegs viele Kriegsgefangene aus dem Land zurück nach Deutschland kamen und von den in Russland gängigen Konservierungsverfahren durch Einsäuerung berichteten, hatte der Bäckermeister Kanne die Idee, auch ein Getränk aus Brot zu entwickeln. Sein Ziel war es, durch ein einfaches Getränk Krankheiten vorbeugen zu können. So experimentierte Kanne über 15 Jahre und verkaufte im Jahr 1981 den ersten Kanne Brottrunk.

Brottrunk – Geschmack

Der Brottrunk ist Erfahrungen nach für seinen säuerlichen Geschmack bekannt. Verantwortlich dafür sind besonders das nach der Herstellung enthaltene Ethanol, die Hefezellen und die Milchsäure, die gemeinsam in 100 Gramm des Brottrunks etwa 1,1 Gramm ausmachen.

Brottrunk – Herstellung

Für die Herstellung von Brottrunk wird ein ganz spezielles Brot verwendet. Es besteht nicht nur aus kontrolliert biologisch angebautem Weizen, sondern auch aus Roggen und Hafer. Dazu kommt Wasser aus der hauseigenen Herbachquelle desHerstellers Kanne. Das Rezept sieht zudem hauseigenen Natursauerteig und Steinsalz vor. So wird das Brot aus all diesen Zutaten und ganz ohne Zusatzstoffe gebacken. Um aus dem Brot “Kanne Brottrunk” herzustellen, wird es anschließend mit frischem Quellwasser versetzt. Dann erfolgt ein Gärprozess über sechs Monate. Ist dieser abgeschlossen, wird die entstandene Flüssigkeit, also der fertige Kwas, gefiltert und in Flaschen abgefüllt. So bleibt lediglich die Gärsubstanz zurück. Diese wird getrocknet, vermahlen und zu Fermentgetreide verarbeitet.

Die Inhaltsstoffe

Fertiger Brottrunk enthält nicht nur eine Vielzahl an Mineralstoffen und Spurenelemente, sondern auch Vitamine und Enzyme. Zudem enthält bereits ein Milliliter des Getränks etwa zehn Millionen Milchsäurebakterien, die durch den Gärprozess entstanden sind. Sie sind auch nach der Abfüllung noch lebend im Kwas enthalten, da keine Pasteurisierung erfolgt.

Brottrunk – Wirkung

Brottrunk wird seit jeher eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Da es sich bei dem Getränk bis heute aber um ein Lebensmittel und keineswegs um ein Medikament handelt, darf keine gesundheitsbezogene Werbung für den Kwas gemacht werden. Auch die Brottrunk Erfahrungen von Anwendern darf in keinem Fall für Werbung genutzt werden. Grund dafür ist vor allem, dass wissenschaftliche und neutrale sogenannte In-vivo-Studien, die am Menschen durchgeführt werden, fehlen. So gibt es bis dato keinen offiziellen Wirksamkeitsnachweis für jene Heilwirkungen, die im Folgenden beschrieben werden.

In Brottrunk lassen sich verschiedene Mineralstoffe finden. So etwa Selen und Zink, die eine antioxidative Wirkung haben sollen und zugleich auch zur Stärkung des Immunsystems beitragen sollen. Ein weiteres Mineral im Brottrunk stellt Kupfer dar. Dieses ist im menschlichen Organismus maßgeblich an der Bildung von Hämoglobin beteiligt. Zudem soll Kupfer einen Beitrag zur Bildung von Glückshormonen leisten. Das im Brottrunk enthaltene Mangan hingegen stellt eine wichtige Komponente für die Bildung der Schilddrüsenhormone dar. Auch das enthaltene Eisen ist bekanntermaßen von hoher Bedeutung. So wird es ebenfalls zur Bildung von Hömoglobin im menschlichen Körper benötigt. Des weiteren enthält Brottrunk den Mineralstoff Magnesium. Dieser wird nicht zuletzt gerne supplementiert, um Muskelkrämpfe zu vermeiden.

Neben den Mineralstoffen enthält der Kanne Brottrunk auch eine Menge an Vitaminen. So findet sich in dem Getränkt Vitamin E, das nicht nur das Immunsystem, sondern auch die Gefäße und das Herz stärken soll. Weiterhin lässt sich in Brottrunk Vitamin B12 nachweisen. Dieses wird vor allem zur Unterstützung der Aminosäurenbildung benötigt. Ein weiteres Vitamin ist das Vitamin B6, dass als Ausgangsstoff des Serotonins gilt.

Besonders interessant sind beim Brottrunk allerdings die enthaltenen Mikroorganismen. Sie sollen die Darmtätigkeit unterstützen und somit den Darm stärken. Aufgrund dieser Wirkung wird das Getränk gerne zur unterstützenden Behandlung bei Blähungen und Durchfall sowie bei Völlegefühl und Verstopfung eingesetzt. Die enthaltenen Mikroorganismen sollen außerdem die Bekämpfung von Pilzen unterstützen. Hier wird der Brottrunk jedoch äußerlich angewendet. So wird etwa bei Fußpilzen ein Fußbad mit Brottrunk gemacht.

Brottrunk Hersteller

Der Pionier unter den Herstellern von Brottrunk ist natürlich das Unternehmen Kanne. Daneben gibt es lediglich einen weiteren großen Anbieter: der Frucht- und Gemüsesaft-Hersteller Voelkel. Das Unternehmen ist allerdings nur für die Abfüllung und für die Vermarktung zuständig. Hergestellt wird das Getränk vom Willi Bahde, einem Hamburger Bäckermeister.

Brottrunk selber zu machen ist natürlich auch kein Problem. Zum Brottrunk selber machen gibt es deshalb eine Menge an Rezepten im Internet. Allerdings ist das Original bis heute nur der Kanne Brottrunk.

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