Kombucha – Fermentiertes Wundermittel?

Kombucha

Früher war er der Trend in den Kreisen von Esoterikern und Anhängern des alternativen Lebensstils. Heute ist der Kombucha in der Mitte der Gesellschaft angekommen und fast schon wieder verschwunden. Es gab eine Zeit, in da war Kombucha als Erfrischungsgetränkg auch im Westen mehr als beliebt. Doch der Status den das Getränk in Asien hat wurde nie erreicht. Der Grund dafür dürfte auch in der Kombucha Herstellung liegen. Das Getränk ist nichts anderes als ein mit einem Pilz versetzter und gegärter Tee. Kombucha enthält eine geringe Menge an Alkohol, üblicherweise maximal 2 Prozent. Der leicht strenge und dennoch süßliche Geschmack ist mit anderen fermentierten Getränken, wie dem badischen Federweißer vergleichbar. Dem Kombucha werden gerne eine Reihe von positiven Wirkungen auf den Körper und das Immunsystem nachgesagt. Das diese Behauptungen teilweise zutrefend sind, aber auch nicht wurde bereits mehrfach wissenschaftlich erwiesen. Genaue, umfassende und anerkannte Studien über die Kombucha Nebenwirkung gibt es aber noch nicht.

Das Kombucha Rezept – Eine Tradition aus ferner Vergangenheit?

Das Kombucha Rezept beruht auf zwei einfachen Grundzutaten: Gesüßtem grünen Tee und dem Teepilz (Kombucha-Pilz). Der Tee wird gekühlt in ein Gefäß gegeben. Anschließend wird der Kombucha-Pilz in passender Form in den Tee gelegt.

Kombucha Pilz
Der Kombucha Pilz ist im wahrsten Sinne die Geheimzutat.
Der Prozess der Fermentierung tritt im Laufe der Zeit ein und sobald der notwendige Grad der Reifung erlangt wurde, ist das Getränk bereit für die Servierung. In der Regel wird Kombucha kalt und ohne Zusätze serviert. Man kann ihn aber durchaus verfeinern, oder aber als Grundlage für weitere Kreationen verwenden. Durch die Fermentierung entsteht ein geringer Alkoholgehalt. Dieser verleiht dem Getränk eine eigene Note. Ob das Getränk seinen Ursprung in Japan hat, oder aber eine Erfindung neueren Datums ist, ist nicht nachvollziehbar. Der japanische Pedant ist ein Algentee mit dem Namen “kombu”. Dieser stammt von der Algenart ab, welche für die Zubereitung genutzt wird. Allerdings ist dieses Getränk nicht fermentiert, sondern wird als Tee serviert. Das Getränk selbst gibt es schon länger und es hat vor allem im asiatischen Raum eine große Verbreitung gefunden. Doch aus welcher Region der Erde der Kombucha kommt, oder wer ihn zuerst erfunden hat ist bis heute eines der Rätsel der Geschichte. Im Westen ist das Getränk ebenfalls schon länger bekannt, allerdings erst zu Beginn der 70iger Jahre zum Star unter den Erfrischungsgetränken avanciert.

Die Kombucha Wirkung – Mehr als nur gut für den Darm?

Die Kombucha Wirkung wird vor allem aus Gründen des Marketings immer wieder positiv hervorgehoben. Doch sie ist durchaus vorhanden, denn die bei der Kombucha Herstellung erzielte Fermentierung kann für den Körper einen positiven Nebeneffekt haben. Der leichte Alkoholgehalt machen es für den Darm leicht die antibiotische Wirkung von Alkohol voll auszunutzen. Trotzdem ist von einer Einnahme zur Erfrischung während einer Darmerkrankung abzusehen. Vielmehr eignet sich Kombucha als kühle und alltägliche Erfrischung. Eine Kombucha Nebenwirkung kann natürlich ebenfalls durch den Alkohol entstehen, wobei hierfür schon größere Mengen bei einem erwachsenen Menschen notwendig sind. Für Menschen mit einer Diabetes-Erkrankung ist der Genuss von Kombucha unmöglich. Das Getränk enthält dafür viel zu viel Zucker. Der regelmäßige Genuss, oder der übermäßige Genuss werden von Verbraucherzentralen und Wissenschaftlern immer wieder nicht empfohlen. Kinder sind vom Genuss des Kombucha aufgrund der Kombucha Nebenwirkung in jedem Fall fernzuhalten. Ein wichtiger Faktor, welcher die Kombucha Wirkung aufheben kann, ist die industrielle Herstellung. Aufgrund der geltenden gesetzlichen Regelungen und Vorschriften muss das Getränk vor der Auslieferung pasteurisiert werden. Dieser Vorgang vernichtet sämtliche Mikrobakterien, sodass von einer mikrobaktieriellen oder mikrobiotischen Wirkung nicht mehr ausgegangen werden kann. Wer hier auf den vollen Geschmack kommen möchte, der wird selbst beginnen müssen das Getränk in den eigenen vier Wänden herzustellen.

Das Kombucha Rezept lädt zur Kreativität ein

Das Kombucha Rezept ist denkbar einfach und kann ohne großen Aufwand selbst ausprobiert werden. Auch die Kombucha Herstellung ist für einen gut sortierten Haushalt jederzeit denkbar. Allerdings muss man hier besonders stark auf Hygiene achten. Der Kombucha Pilz ist sehr anfällig für Bakterien, deren Befall für einen Fehlschlag der Herstellung sorgen kann. In Deutschland sind die Zeiten wohl endgültig vorbei, in denen Kombucha quasi zur Standardausstattung eines jeden gut sortierten Supermarktes gehört. Dementsprechend größer ist mittlerweile die Gemeinde von Fans, welche eine eigene Kombucha Herstellung betreiben und sich regelmäßig selbst mit Kombucha versorgen. Dementsprechend vielseitig sind auch schon die Erfahrungen mit dem Kombucha Rezept, welches vor allem bei den verwendeten Tee-Sorten mit entsprechenden Variationen ausprobiert wurde. Das dabei irgendwelche unerwünschten Kombucha Nebenwirkungen entständen wären ist heute nicht bekannt. Als Erfrischungsgetränk hat der Kombucha auf jeden Fall einen festen Platz in den Küchen der Bundesrepublik erhalten und wird dort gut und gerne genossen.

Copyright Hinweis: © GreenArt & agoyspb – Fotolia.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.