Krimsekt – Der Exportschlager aus der Ukraine

Krimsekt

Der weltberühmte Krimsekt Krimskoye, dessen Trauben auf der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer angebaut werden, hat sich zu einem wahren Exportschlager gemausert. Der noble Sekt ist mit einer Produktion von etwa 50 Millionen Flaschen pro Jahr zu einem der am häufigsten exportierten Getränke auf der Welt geworden. Der edle Tropfen, welcher auf dem sowjetischen Gebiet angebaut wird, stammt vor allem vom Staatsweingut Massandra. Dort wurde der Sekt zu Zeiten des russischen Zaren nach althergebrachten Methoden hergestellt.

Krimsekt: Genuss pur auf russische Art

Bereits zu der Zeit, als der letzte Zar in Russland herrschte, galt der edle Sekt als ein Begriff für Genuss und Exklusivität. Durch die geografische Lage, inmitten des Schwarzen Meers, zusammen mit wunderschönen Landschaften und einem fortwährenden angenehmen Klima, wurde die Halbinsel Krim als Stammland dieses Gesöffs zur Perle des russischen Reichs erkoren. Die Krim galt ohnehin schon zuvor als eine der beliebtesten Urlaubsregionen des Landes. Das liegt vor allem an dem beinahe mediterranen Klima.

Was macht den Sekt so einzigartig?

Die Trauben, die für diesen noblen Sekt verwendet werden, gedeihen auf einem fruchtbaren Boden unter den besten Anbaubedingungen. Die Weinbauern zelebrieren diese Art des Anbaus der Trauben bereits seit über hundert Jahren nach einer althergebrachten Tradition des Weinanbaus. Dabei bildet der Krimsekt die Krönung dieser Weinkultur und ließ den Schampanskoje zu einem Spitzenerzeugnis werden, das internationale Beachtung fand. Das russische Erzeugnis ist weltweit so beliebt, dass er ein ganzes Kapitel der Sektgeschichte auszufüllen vermag. Wer den Krimsekt noch nicht gekostet hat, verwehrt sich ein exklusives Geschmackserlebnis.

Krimsekt Krimskoye: traditionelle Marke mit Geschichte

Krimsekt Ursprung
Die Stadt Sudak gilt als eine der Ursprungsorte des Krimsekts.

Der Krimsekt wird bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts hergestellt. Die Städte Sudak und Alutscha auf der Halbinsel Krim boten die günstigsten klimatischen Bedingungen für den Anbau des edlen Gesöffs. Doch zu dieser Zeit verfügten die Bauern noch nicht über die Geräte, um den Sekt für die Massen herzustellen. Die kleinen Mengen reichten gerade, um den Mitgliedern des Zarenhofes den Genuss des edlen Sekts nahezubringen. Schon damals wurde der Tropfen wie reines Gold gehandelt und unter strengster Geheimhaltung von den Bauern an das Volk verkostet. Über Jahrhunderte hinweg wurde der Schampanskoje lediglich zu wichtigen Anlässen als Krönung des Abends getrunken. Das russische Volk liebt und genießt seinen Krimskoye.

Wann erfolgte die internationale Anerkennung der Marke?

Der internationale Durchbruch für den Krimsekt kam indessen erst im Jahr 1990. Der Graf Lev Golizyn stellte das Getränk auf der Weltausstellung in Paris vor. Mit der Verkostung und Präsentation des Krimsekts erhielt der Graf den großen Preis vor einer internationalen Expertenjury. Das geschah in Konkurrenz zu den edelsten französischen Markenchampagnern. Damit war klar, dass das traditionelle Getränk der Russen sich auf dem internationalen Parkett durchsetzen konnte. Der Krimsekt erhielt seinen verdienten hohen Rang als Klassiker unter den edlen Sektsorten.

Die besten Gründe, um Krimsekt zu kaufen

Wer Krimsekt kaufen möchte, hat einige Gründe dafür. Denn das edle Gesöff wird aus unvergleichbaren Rebsorten hergestellt, die nirgendwo auf der Welt so gut gedeihen, wie auf dem Boden der Halbinsel Krim. Der echte Krimsekt, der Krimskoye wird aus ausgesuchten Trauben hergestellt, die eine optimale Qualität besitzen. Die Sektkellereien, die den Krimsekt keltern dürfen, stellen das Getränk nach einer speziellen traditionellen Art her. Nur wenige Kellereien sind mit den Methoden der Herstellung betraut. Die Vorgehensweisen zur Herstellung von Krimsekt werden von Generation zu Generation mündlich überliefert. Doch der wahre Grund für Kunden, den Krimsekt zu kaufen, liegt in dem über dreijährigen Reifeverfahren, das traditionsgemäß die Flaschengärung vorsieht. Der Krimsekt wird als Krimsekt rot oder weiß vertrieben. Kunden, die den Krimsekt kaufen, haben die Auswahl zwischen den Varianten ‘trocken’ oder ‘halbtrocken’.

So beliebt ist der Krimsekt in Deutschland

Der Schaumwein von der russischen Halbinsel Krim ist hierzulande einer der beliebtesten Sektsorten, die Kunden kaufen. Die Deutschen stehen unter den Konsumenten der edlen Sektsorte weltweit auf dem Platz Nummer eins. Hierzulande wird zwar ebenso der weiße Krimsekt getrunken. Doch am häufigsten kommt der Krimsekt rot auf den Tisch. Das liegt mitunter an dem süßen Geschmack, der mit dem Genuss der roten Sorte Krimsekt verbunden ist. Dabei ist Herkunftsbezeichnung ein geschützter Name. Daher kann jeder, der den Krimsekt rot oder weiß kaufen möchte, davon ausgehen, dass es sich um das Original handelt. Außer den traditionellen Herstellern darf niemand den Namen verwenden.

Weitere Merkmale für die Echtheit des Sekts

Die Flaschengärung und die Bezeichnung des Abfüllungsdatums auf dem Korken geben interessierten Kunden einen weiteren Anhaltspunkt. Denn das edle Getränk hat eine Lagerzeit von mindestens drei Jahren. Erst danach kann er in den Handel kommen. Kunden können sich also anhand des Datums auf dem Korken darüber versichern, wann die Abfüllung erfolgte. Einem genussvollen Abend, bei dem der wahre, reine Krimsekt getrunken wird, steht daher nichts im Weg. Wer sich noch besser dagegen versichern möchte, eine Kopie des russischen Edelgesöffs zu trinken, braucht lediglich auf das rote Garantiesiegel achten, das auf jeder Flasche angebracht ist. Das Siegel enthält die originale Bezeichnung Krimskoye. Das Siegel ist ein weiterer Beweis dafür, dass es sich bei dem Sekt um echten Krimsekt von der Schwarzmeerhalbinsel handelt.

Copyright Hinweis: © stock.adobe.com/loki_ast & Saharrr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.