Pinot Noir – Prädikatsweine bekannt als Spätburgunder

Pinot Noir im Weinglas

Eine Rebsorte von hochwertiger Qualität, die schon sehr alt ist und bei Winzern zu den Edelreben zählt ist der Pinot Noir. Er stammt ursprünglich aus dem Burgund. Das ist auch der Grund warum der Wein mit der dichten, rubinroten Farbe im deutschsprachigen Raum oft Blauburgunder oder Spätburgunder genannt wird.

Die Eigenschaften eines Pinot Noirs

Welche Charaktere ein Pinot Noir hat, hängt sehr stark vom Anbaugebiet ab. Es gibt Pinot Noirs, die sehr leicht und fruchtig sind, aber auch kräftige und körperreiche. Allgemein kann gesagt werden, dass ein Pinot Noir im Geschmack geschmeidig, vollmundig und filigran ist sowie einen sehr komplexen Charakter hat. Die Geschmacksnote ist sehr beerig und reicht von Stachelbeeren bis zu Himbeeren.

Pinot Noir Weinflasche

Einen Pinot Noir Lagern über einen langen Zeitraum ist meist nicht zu empfehlen: Viele dieser Weine verlieren mit der Alter ihren Charme und werden am besten sofort genossen.

Betrachtet man Pinot Noir die Kalorien, ist dieser Wein mit 83 Kilokalorien pro Deziliter im Durchschnitt der Rotweine anzusiedeln. Pro Deziliter sind etwa 2.3 g Kohlenhydrate enthalten. Der Pinot Noir Alkoholgehalt liegt bei 13 bis 14,5 Prozent. Ein Pinot Noir mit Prozent Alkohol in dieser Höhe ist meist ein Pinot Noir Trocken. Aber auch ein Pinot Noir Halbtrocken kann einen Alkoholgehalt von mehr als 12 Prozent erreichen.

Verschiedene Pinot Noir werden angeboten

Viele der angebotenen Pinot Noir in Deutschland gehören zur höchste Qualität von Weinen und sind echte Prädikatsweine. Pinot Noir Auslese und Pinot Noir Spätlese Sind geschmacklich hervorragend und kommen und die Weine aus dem Burgund heran. Auch was den Preis anbelangt.

Die ideale Trinktemperatur liegt bei 13 bis 15 Grad Celsius einem normalen Pinot Noir. Die Temperatur ist für einen solchen Wein, der als Aperitif genossen wird, eher bei 13 aus bei 15 Grad Celsius anzusiedeln. Nur wenn es sich um einen Pinot Noir Barrikaden wird, also ein Pinot Noir der einige Zeit in einem Eichenfass gelagert wurde, kann die Temperatur etwas höher sein. Ideal sind da 15 bis 17 Grad Celsius.

Der Pinot Noir ist auf der ganzen Welt zu Hause

Der Pinot Noir wird immer beliebter. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass die Anbaufläche immer größer wird. Das Burgund ist immer noch das bedeutendste Anbaugebiet, aber auch in der Champagne ist diese Rebsorte oft zu finden. Die Rebsorte hat hohe Ansprüche an die Lage, den Anbau und das herrschende Klima. Das heißt aber nicht, dass der Pinot Noirnur in Frankreich zu finden ist. Weitere Anbaugebiete befinden sich im übrigen Europa, in Nord- und Südamerika, in Südafrika, Australien sowie in Neuseeland. In Deutschland ist der Pinot Noir in Baden, in der Pfalz, in Rheinhessen sowie an der Ahr und am Bodensee verbreitet. Es sind stets Weinbaugebiete, die für ein eher kühleres Klima bekannt sind. Pinot Noir mag keine zu hohen Temperaturen. Es ist auch eine der wenigen Rebsorten, die meist sortenrein angebaut werden.

Pinot Noir passt hervorragend zu Kalbfleisch, Geflügel und Rind, aber auch zu Hülsenfrüchten, Pilzgerichten und Paella sowie leicht gekühlt auch zu einem Aperitif mit Käse oder kalten Platten.

Pinot Noir Anbau

Die Geschichte des Pinot Noir in Deutschland

Gemäss Fachleuten was die Rebsorte 1000 bis 2000 Jahren im Burgund. Die ersten amtlichen Aufzeichnungen stammen aus dem 14. Jahrhundert. Damit ist der Bien und war nicht nur ein sehr edler Wein, sondern auch ein geschichtsträchtiger, mit einer langen Tradition.

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert kam die Rebsorte nach Deutschland, und zwar ins Kloster Eberbach im Rheingau, vielleicht sogar schon früher. Hier gibt es urkundliche Nachweise für Spätburgunder aus dem Rheingau aus dem Jahre 1470. Bis ins 18. Jahrhundert breitete sich der Spätburgunder in den Weinbaugebieten in Deutschland aus. Mönche galten in jener Zeit als hervorragende Winzer.

Pinot Noir gilt oft als Prädikatswein – völlig zu recht

Es ist kein Wunder, Worte finden war schon bei den Römern bekannt, und haben früher vor allem Mönche diese Rebsorte angebaut. Auch wenn sie unter den Winzern als schwierige Rebsorte gilt und keine Fehler verzeiht, lohnt sich ein Anbau dennoch.

Der Geschmack des Pinot Noirs ist so vielfältig wie seine verschiedenen Anbaugebiete, die sich auf der ganzen Welt befinden. Doch er kann nicht nur getrunken, sondern auch zum Kochen verwendet werden. Beispielsweise ein Schmorbraten an einer Pinot Noir Soße ist ein exzellentes Menü. Dazu gereicht wird selbstverständlich ein passender Pinot Noir in einem Glas.

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