Süßer Rotwein: Wenig Alkohol, viel Genuss

Suesser Rotwein

Bei Weißwein sind süße oder sogar edelsüße Tropfen sehr beliebt – beim Rotwein hingegen war die Bezeichnung süß oftmals ein Kritikpunkt. Das hat sich mittlerweile allerdings geändert und süßer Rotwein erfreut sich immer größerer Popularität. Doch was sind die Merkmale von solchen Weinen, wie werden sie hergestellt und wie und zu was trinkt man sie? Im Folgenden gibt es Antworten auf die drängenden Fragen rund um süßen Wein.

Um welche Weinsorte handelt es sich bei süßem Rotwein?

Allgemein handelt es sich bei Rotweinen um eine Weinsorte, die sich vor allem mit einer großen Restsüße auszeichnen. Sie werden daher auch als liebliche Weine bezeichnet. Sie besitzen kaum Tanninen und erweisen sich in der Regel als sehr süffig. Die vollmundige Restsüße wird mit einer beerig-samtigen Note kombiniert. Wenn süßer Rotwein im Glas ist, dass sind intensive Aromen und viel Frucht zumeist ebenfalls nicht fern.

Welche Trauben eignen sich für süßen Rotwein?

Es gibt viele Trauben, aus denen süßer Rotwein hergestellt werden kann. In Deutschland wird die Art von Rotwein zumeist an der Mosel, in Baden und in Rheinhessen produziert. Dort werden vor allem die Trauben Dornfelder, Spätburgunder und Portugieser verwendet, um einen süßen Geschmack zu gewährleisten. Bei der süßer Rotwein Auslese eignen sich aber auch Trauben wie Zinfandel, um ein entsprechendes Ergebnis zu erreichen. Die süßer Rotwein Spätlese ist unter Kennern besonders beliebt.

Wie ist süßer Rotwein im Geschmack?

Wie bereits angeschnitten, besticht süßer Rotwein mit vielen intensiven Aromen. Fast immer ist eine Note von Früchten mit von der Partie. Auffällig sind bei vielen der Weine auch Vanille- oder Kakao-Noten. Auch Balsamico ist oftmals zu schmecken. Besonders beliebt sind Beeren-Noten und bei einem edelsüßen Spätburgunder ist ein Zwetschgen-Aroma zu erkennen. Röstnoten aus dem Barrique müssen auch bei einem süßen Rotwein nicht fehlen, sondern können eher den Geschmack runden.

Zu welchem Essen kann süßer Rotwein serviert werden?

Klassisch ist der süße Rotwein zum Dessert zu verwenden. Zu einem schokoladigen Nachtisch passt er in der Regel perfekt. Er kann allerdings auch alleine als Nachtisch oder auch Digestif nach dem Essen serviert werden. Unter vielen Wein-Enthusiasten gelten süße Rotweine als echte “Seelentröster”, also Verwöhnweine, die zur Entspannung beitragen können. In einer geselligen Runde wirken sie nach dem Essen ebenso gut wie ein schmackhaftes Dessert. Süßer Rotwein kann aber auch zur Vorspeise passen – beispielsweise als Gegenstück zu einem kräftigen Käse. Beim Kochen kann er ebenfalls eine wichtige Rolle einnehmen. Süßer Rotwein ist für Soßen oftmals eine ideale Ergänzung.

Welche süßen Rotweine sind bekannt?

Edelsüße Spätburgunder zählen im deutschsprachigen Raum zu den beliebtesten süßen Rotweinen. Bekannt sind auch Cuvées und klassische Spätburgunder.

Welche Inhaltsstoffe sind im süßen Rotwein?

Hat süßer Rotwein viele Kalorien? Diese Frage dürften sich viele Interessierten Rotweintrinker fragen. Dazu kann gesagt werden, dass süßer Rotwein durch die Inhaltsstoffe etwas mehr Kalorien als trockener Rotwein mit sich bringt. Dieser Unterschied ist in den meisten Fällen aber sehr klein. Wie üblich besteht auch süßer Rotwein zu 80 bis 85 Prozent aus Wasser. Er hat in der Regel aber etwas mehr Zucker.

Wie steht es mit dem Alkohol bei süßen Weinen?

Süßer Rotwein und der Alkoholgehalt ist auch ein wichtiger Punkt. Hierbei ist ein klarer Unterschied zu erkennen: Süße Weine haben im Durchschnitt etwas weniger Alkohol. Süßer Rotwein Prozent unter zehn ist keine Seltenheit, was bei trockenen Weinen kaum vorkommt.

Wie lange hält sich süßer Rotwein?

Das kommt ganz auf den Wein und die Temperatur an, bei der Sie süßer Rotwein lagern. Allerdings kann gesagt werden, dass süßer Rotwein in der Regel länger haltbar ist als andere Weine. Das hat mit dem Zuckergehalt zu tun, der hier etwas höher ist. Die Süße macht den Wein also haltbarer. Wenn ein süßer Rotwein geöffnet wurde, dann sollte er mindestens noch sieben Tage genießbar sein, oftmals sogar bis zu zwei Wochen. Süßer Rotwein bei einer Temperatur von über 20 Grad zu lagern, sollte auf jeden Fall vermieden werden. Wenn er offen ist, muss er sofort in den Kühlschrank.

Süßer Rotwein – Welche Varianten gibt es?

Süßer Rotwein kann auch trocken sein – das ist nicht allen bekannt. Oftmals ist süßer Rotwein auch halbtrocken. Welchen Sie bevorzugen, dass können Sie am Besten durch das Probieren herausfinden.

Fazit

Süßer Rotwein erfreut sich nicht umsonst immer größerer Beliebtheit. Er ist etwas leichter und kommt auch sonst noch mit einigen Unterschieden zu anderen Weinen um die Ecke. Süßer Rotwein hat eine liebliche, natürlich süße und fruchtige Note, was wohl das Wichtigste ist. Daher eignet er sich perfekt zum Dessert, oder zu einer Vorspeise mit Käse.

© Kai; peterschreiber-media – stock.adobe.com

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