Leichtes Lagerbier: Geschichte, Geschmack, Inhaltsstoffe und Alkoholgehalt

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Lagerbiere blicken auf eine lange Tradition zurück und gehören auch heute noch zu den beliebtesten Bierarten. Eine Abwandlung davon ist ein Leichtes Lagerbier, welches ebenfalls schon seit einiger Zeit von vielen Brauereien gebraut und von vielen Bierfreunden getrunken wird. Doch welches Bier wird als Lagerbier bezeichnet, welche Kriterien muss das Leichte Lagerbier erfüllen, aus welchen Inhaltsstoffen setzt es sich zusammen? Und am Wichtigsten: Wie schmeckt ein Leichtes Lagerbier? Im Folgenden finden Sie Antworten auf die brennendsten Fragen.

Leichtes Lagerbier: die Geschichte

Im Mittelalter gab es einen hohen Verderb an gutem Bier, was auf die hygienischen Standards und einige Bakterienkulturen zurückzuführen ist. Im 14. Jahrhundert wurde daher eine Brauweise eingeführt, welche die Haltbarkeit von Bieren erhöhen sollte. Durch diese Idee wurde praktisch das Leichtes Lagerbier Rezept ins Leben gerufen, welches über die Jahrhunderte immer weiter verfeinert wurde. Das Bier wurde nur zu bestimmten Zeiten im Jahr gebraut und dann in Fässern kühl gelagert. Dieses eingelagerte Bier erhielt den Namen Lagerbier. Es gibt aber auch noch andere Faktoren für Lagerbiere: so wurde Anfang des 19. Jahrhunderts bestimmt, dass unterginge Biere mit einem Stammwürzegehalt von 11 bis 14 Prozent als Lagerbiere betitelt werden. Leichtes Lagerbier ist englisch, deshalb hält sich in England diese Regel bis heute, in Deutschland gilt sie allerdings nicht zwingend. Hierzulande hat sich das Märzen zu dem wohl bekanntesten Lagerbier entwickelt, welches als Oktoberfestbier auf der ganzen Welt bekannt ist.

Bei Leichtem Lagerbier ist die Haltbarkeit durch die Einlagerung deutlich höher, als bei anderen Bieren. Die Leichtes Lagerbier Herstellung variiert vor allem dabei, wie lange das Bier eingelagert wird.

Leichtes Lagerbier: der Geschmack

Wer ein Leichtes Lagerbier im Glas probiert, dem fällt in der Regel schnell auf, dass es kaum einen Geschmack nach Früchten gibt, wie es bei vielen anderen Bieren der Fall ist. Stattdessen hält sich der Geschmack trocken, aber auch mit einer deutlich bemerkbaren Note von Süße. Hopfen schmecken Sie hingegen kaum. Der Geschmack ist bei einem leichten Lagerbier ausgewogen und variiert von leicht bitter bis leicht malzig. Der Geschmack kann auch als fast neutral beschrieben werden. Säure und Trockenheit können Sie ebenfalls wahrnehmen, was vom hohen Kohlensäuregehalt kommt.

Das Aroma rund um ein leichtes Lagerbier ist davon geprägt, dass kaum Malz und auch kaum Hopfen vorhanden ist. Stattdessen kann das Aroma als maisartig oder auch getreideartig beschrieben werden. Das macht ein leichtes Lagerbier eben genau zu einem solchen. Abgerundet wird das Aroma durch blumige und würzige Noten. Ideal passend sind geringe Mengen von Zutaten, die einen Hefecharakter mitbringen. Beispielsweise ein Fruchtaroma oder grüner Apfel.

Leichtes Lagerbier: die Inhaltsstoffe

Hopfen und Malz werden bei einem leichten Lagerbier nur in geringen Mengen verwendet. Stattdessen kommt es zu einem hohen Anteil an Reis oder Mais. Dieser beträgt bei Leichtem Lagerbier bis zu 40 Prozent. Ansonsten besteht ein Lagerbier zu großen Teilen aus zwei- oder sechsreihige Gerste und natürlich Alkohol und Wasser. Die Leichtes Lagerbier Kalorien unterscheiden sich ein wenig von anderen Bieren und sind durch die gegebenen Inhaltsstoffe etwas höher.

leichtes-lagerbier

Der Alkoholgehalt

Der Leichtes Lagerbier Alkoholgehalt unterscheidet sich nicht groß von anderen Bieren. In der Regel liegt dieser bei rund 5 Prozent, es kann mal etwas mehr und mal etwas weniger sein.

Diese Sorten gibt es

Leichtes Lagerbier und seine Sorten werden mittlerweile von vielen Brauereien vertrieben. In Deutschland ist das Bitburg Helles das bekannteste und beliebteste leichte Lagerbier. Andere beliebte Biere der Art sind: Sam Adams Light, Miller Lite, Bud Light, Heineken Premium, Old Milwaukee Light, Amstel Light und Baltika # 1 Leicht.

Leichtes Lagerbier: Aussehen und Mundgefühl

Ein leichtes Lagerbier zeichnet sich durch eine helle Farbe aus, die zumeist ein helles oder strohfarbenes Gelb annimmt. Es ist sehr klar und die Schaumkrone ist üppig, hält aber selten lange. Beim Mundgefühl können Sie bemerken, dass der Körper sehr leicht ist, was durch die Zutaten Reis oder Mais erreicht wird. Der Kohlensäuregehalt ist hoch, wodurch ein prickelndes Gefühl auf der Zunge zu bemerken ist. Ein wässriger Eindruck wird auch von so manchem Kenner diagnostiziert.

Fazit: ein echter Dauerbrenner

Es gibt viele und gute Gründe, warum sich ein leichtes Lagerbier über die Jahrhunderte gehalten die Jahrhunderte gehalten hat. Die Idee entstand wegen der größeren Haltbarkeit, welches eich Leichtes Lagerbier bietet. Doch auch der Geschmack ist ein Hauptgrund dafür, dass Leichte Lagerbiere sich noch heute großer Beliebtheit erfreuen. Viele Brauereien versuchen sich mittlerweile auf der ganzen Welt mit Leichten Lagerbieren. In Deutschland ist das Bitburg Helles beliebt – es gibt aber auch viele andere Beispiele. Ein Leichtes Lagerbier zeichnet sich durch den Einsatz von viel Mais und Reis aus, welcher statt Hopfen und Weizen verwendet wird.

© Nitr, Nitr – stock.adobe.com

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