Friedrichs Gin – Der Neue aus Steinhagen

Friedrichs Gin

Friedrichs Gin ist einer dieser neuen Gin´s, der es zum Ende des Jahres 2016 in die Regale gut sortierter Supermärkte geschafft hat. Woran das liegen kann und wie es der Friedrichs Gin mit der Konkurrenz aufnehmen will, haben wir im aktuellen Artikel untersucht.

Friedrichs Gin fällt auf

Friedrichs Gin kaufen
Ich gebe zu, dass mich die Flasche im Supermarktregal sofort in ihren Bann gezogen hatte. Die schöne und längliche Flasche mit kupferfarbenden Aufdruck einer Brennanlage, sorgte für das nötige Interesse und die Flasche zum Preis von rund 30,-€ landete im Einkaufswagen. Auf Grund der begrenzten Zeit bis Ladenschluss, sparte ich mir das Lesen des Etiketts und konnte nur hoffen mit der Neuanschaffung eine gute Entscheidung getroffen zu haben.

Friedrichs Gin aus der Brennerei Steinhagen

Zuhause angekommen informierte ich mich zum Friedrichs Gin und siehe da, der Gin ist von niemand Unbekannten. Die Brennerei hinter dem Friedrichs Gin ist die im westfälischen Steinhagen ansässige Brennerei Steinhagen und seit vielen Jahren (genauer seit 350 Jahren) im Geschäft mit hochwertigen Spirituosen.

Die Schwarze und Schlichte Markenvertrieb GmbH & Co. KG steht hinter dem neuen Wacholderwässerchen und befindet sich seit jeher in Familienbesitz. Geschäftsführer ist Friedrich Schwarze, womit die Herkunft des namens geklärt sein dürfte. Darüber hinaus ist der traditionsreiche Familienbetrieb seit 250 Jahren mit der Herstellung von Steinhäger vertraut, einer in aus Steinzeug hergestellten Flasche vertriebenen Spirituose mit Wacholder.

Durch die langjährige Erfahrung mit dem Brennen in Kupferkesseln, fand nun auch der Friedrichs Gin zu dieser Art der Herstellung. Das Brennen in Kupferkesseln soll den Gin besonders angenehm und weich machen. Von dieser Aussage angesprochen, freuen wir uns den Friedrichs Gin zu verkosten.

Friedrichs Gin – Ein klassischer London Dry Gin

Der dreifach destillierte Gin wird in Handarbeit und small batched, also in einer kleineren Anzahl hergestellt. Auf Basis von Getreidealkohol, entsteht durch die Zugabe von exakt 13 Botanicals ein klassischer Dry Gin. Zu den Botanicals gehören unter anderem Curaçaoschale, Süßholzwurzel, Rosmarin, Sternanis, Orangen-, Jasmin- und Lavendelblüten.

Im Geschmackstest steht ganz klar Wacholder im Vordergrund, gefolgt von einigen Zitrusaromen und einer angenehmen Süße. Mit 45 % Alkohol ist der Friedrichs Gin außerdem kein leichter Geselle, aber von den Aromen her perfekt für einen unaufgeregten Gin Tonic.

Wir haben den Friedrichs Gin Test mit einem Fever Tree Tonic probiert und wirklich stimmig empfunden. Auch der Friedrichs Apple Tonic (steht in dem kleinen Heftchen am Flaschenhals) mit 8cl Apfelsaft und einem Spritzer Zitronensaft konnte überzeugen.

Unser Fazit zum Friedrichs Gin

Die Flaschenform ist an die klassischen Steinzeug Flaschen vom Steinhäger angelehnt und macht eine sehr gute Figur in jeder Spirituosensammlung. Geschmacklich finden wir einen klassischen Dry Gin vor, der perfekt mit einem guten Tonic harmoniert. Mit seinen knapp 30,-€ durchaus sein Geld wert.

Copyright Hinweis: Beitragsbild © Friedr. Schwarze GmbH

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