Saft – Herkunft, Herstellung und Unterschiede

Fruchtsaft

Fruchtsaft – Überall beliebt!

Am wichtigsten ist wohl frisch gepresster Saft und hier an erster Stelle der von Zitronen. Man sollte dafür keinen fertigen Saft verwenden. Zitronen sind preiswert und jederzeit im Angebot. Die Zeit zum Pressen solltet Ihr euch nehmen. Ähnlich wichtig ist im übrigen Orangensaft. Pur getrunken ist er ebenso köstlich wie gemischt mit fast allen Spirituosen. Obst kann man in einigen Drinks aber auch püriert verwenden. Vor allem natürlich bei nicht alkoholischen Mischungen.

Saft zum Mixen – Auf die richtigen Zutaten kommt es an

Alkoholhaltige Getränke sind tatsächlich die Basis der meisten Cocktails, ob mit Direktsaft sowie Fruchtsaft oder ohne. Dabei ist gewöhnlich eine Spirituose dominant, sowohl was den Geschmack, als auch die anteilige Menge betrifft. In der Regel gibt sie dem Drink auch den Namen. Dazu kommen dann die sekundären Zutaten. Das sind dann je nach Rezept eine oder zwei weitere Spirituosen in geringerer Menge, Soda- oder Mineralwasser, Fruchtsaft, Milch oder Sahne. Die individuelle Geschmacksnote erhält der Cocktail jedoch durch die dritte Gruppe der Geschmackszutaten. Diese werden dem Drink unter anderem zwar nur in kleinen Mengen beigemischt, aber für den Geschmack sind sie wirklich das berühmte i-Tüpfelchen. In diese Gruppe gehören Spirituosen und Liköre, die in kleinsten Mengen zugesetzt werden.

Saftpresse

Ein echt sehr wichtiges Gerät in Bezug auf Saft beim Mixen. Du kannst elektrische Maschinen verwenden, aber auch die alten Handpressen. Erstere ersparen dir vielleicht ein wenig Kraft und sind unentbehrlich, wenn es darum geht großen Mengen an Saft herzustellen. Letztere sind im Wesentlichen aber schneller und einfacher zu säubern, wenn zum Beispiel verschiedene Früchte für verschiedene Drinks ausgepresst werden und sich die Aromen nicht mischen sollen. Außerdem beanspruchen diese Handpressen im Großen und Ganzen weniger Platz.

Saft

Trauben

Trauben sind ein süßes Antibiotikum. Tannine und Farbstoffe aus Trauben wehren im Grunde genommen allein schon Viren, Bakterien und Pilze ab. Die süßen Früchte streicht man des Weiteren oft vom Diabetiker-Speiseplan. Denn in ihnen steckt viel Traubenzucker, das lockt Insulin, GI: 45. Trotzdem: Die Traube liefert als Entschädigung so viele Vitalstoffe, dass sie jede Sünde wert ist. Weintrauben schmecken auch in süßen und herzhaften Gerichten. Wenn die Kerne stören, die Trauben halbieren und die Kerne mit einem spitzen Messer herausheben. Ganz kernlose Sorten: Thompson Seedless und Sultana aus Zypern. Grüne Trauben schmecken fruchtiger und weniger herb als dunkle Weintrauben. Blaue Trauben enthalten weniger Fruchtsäure, aber viel Gerbsäure.

Traubensaft

Dies ist der absolute Party-Hit für die Autofahrer. Er ist eine ideale Alternative, wenn man Wein meiden möchte. Der Saft liefert sämtliche Vitalstoffe der Frucht. Wichtig zu wissen ist, dass der Traubensaft von Natur aus süß ist. Daher am besten auf Säfte ohne Zuckerzusatz achten. Und wer den GI halbieren will, spritzt ihn einfach schlicht und ergreifend mit ganz normalem Wasser.

Apfel

Ein guter Tipp vom Baum der Erkenntnis: Fünf Äpfel täglich und die Ärzte sind arbeitslos, denn ihre Vitalstoffe liegen bei einem satten GI 38. Das Pektin (Ballaststoff) des Apfels bietet dem Dickhormon Insulin Paroli und schützt auf diese Art und Weise vor gefährlichen Cholesterinablagerungen in den Adern. Jeder angeschnittene Apfel verfärbt sich an der Luft und das Fruchtfleisch wird äußerst schnell braun. Darum möglichst sofort nach dem Schälen und Zerkleinern mit Zitronensaft beträufeln. In Salate oder Rohkost kann man Äpfel direkt in die Marinade schneiden oder raffeln. Der Gesundheit zuliebe sollte man am besten ungespritzte Äpfel kaufen, nur gründlich waschen, abreiben und mit der Schale essen. So bleibt der Pflanzenfarbstoff Quercetin erhalten, denn dies ist der Abwehrspezialist schlechthin gegen Zellschäden, freie Radikale, Viren und Dickdarmkrebs.

Apfeldicksaft

Dabei handelt es sich um ein Süßungsmittel mit intensivem sowie leicht säuerlichem Aroma. Darin stecken nur fruchteigene Zuckerarten und Mineralstoffe. Sehr gut zum Süßen von Quarkspeisen, Getränken und aber auch Salatsaucen. Birnendicksaft ist im Prinzip süßer im Geschmack.

Apfelsaft

Lassen Sie nur naturtrübe Sorten vom Saft ins Glas, Trübstoffe signalisieren: mehr vom Schlankstoff Pektin. Noch besser: Apfelschorle. Der GI vom Saft halbiert sich dann auf 20. Apfelschorle im Verhältnis 1:3 mischen: 1/3 Apfelsaft, mit 2/3 Mineralwasser auffüllen.

Orangensaft

Das leckere Glas O-Saft zum Essen sorgt dafür, dass der Körper Eisen aus Gemüse besser verwerten kann. Ein Glas frischgepresster Saft mit 200g Orangen hilft gegen Durst und Ermüdung. Dieser Saft wird von den meisten Menschen am häufigsten getrunken. Er ist voller Vitamine, da Orangen Zitrusfrüchte sind. Ob frisch gepresst oder ohne Fruchtstücken, dieser Saft garantiert Frische, Vitalität und einen tollen Geschmack. Am besten sollte man sich daran gewöhnen, schon morgens ein Glas O-Saft zu trinken, denn damit werden die Verdauung und Fettverbrennung angekurbelt. O-Saft ist ein echter Lieferant an wichtigen Nähr- und Inhaltsstoffen. Zudem regt er die Gedächtnisleistung an.

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